das neue tern gsd!


das neue gsd von tern ist enorm nützlich aber überraschend klein. es transportiert zwei kinder sowie den kompletten wocheneinkauf oder auch einen erwachsenen passagier auf dem rücksitz. es trägt 180 kg und ist nicht mal 180 cm lang – und damit kürzer als ein normales pedelec. terns falt-technologie lässt es auch in der bahn mitfahren aber auch locker in einem grösseren familienauto verschwinden oder im büro und in der wohnung.

es ist einstellbar für fahrergrößen von 150 – 195 cm - also ein velo für die ganze familie. ein utility bike fürs leben. trotz seiner immensen ladekapazität ist das gsd sogar kürzer als ein herkömmliches e-bike und passt überall hin, wo ein standard-pedelec auch platz findet. dafür gibt es aber eine menge orte, für die ein normales pedelec zu sperrig ist. genau deshalb kann man das gsd in zehn sekunden auf ein drittel des ausgangsvolumens zusammenlegen. das bedeutet: das utility bike passt in jede stadtwohnung, fährt mit dem lift oder im zug. es ist ein platzwunder auf robusten 20"-laufrädern. man kann es sogar hochkant versorgen!

gute velos haben eine gute, durchdachte geometrie, schlechte velos sind meistens nachbauten von schlechten velos!

was ist an der geometrie des tern gsd so besonders?

 


der flache sitztrohrwinkel

sich mit velogeometrie erfolgreich zu befassen, erfordert viel erfahrung und es ist aufwendig. deshalb baut die industrie lieber einfach nach, was man schon immer so gebaut hat. "urahn" aller velos ist das rennvelo, welches einen sehr steilen sitzrohrwinkel hat. die idee dahinter: man baut das velo absichtlich so, dass der fahrer ständig kräftig vorwärts pedalieren muss, um nicht - wegen des fast über der vorderradachse befindlichen schwerpunkts des körpers - auf die nase zu fallen.
bequem ist das nicht, trotzdem sieht man sogar immer noch velos mit tiefem durchstieg - die eigentlich für leute mit eingeschränkten bewegungsmöglichkeiten gedacht wären - mit genau solchen steilen rennvelogeometrien!

beim planungsprozess des tern gsd wurde glücklicherweise über diese problematik diskutiert und gehandelt.

der sitzrohrwinkel von nur 69° hat zwei entscheidende vorteile:

wenn die höhe des sattels verstellt wird, ändert sich auch automatisch die distanz zwischen sattel und lenker, die sogenannte "cockpit-länge". auf diese weise kann man mit nur einer rahmengrösse ein weites spektrum an fahrergrössen abdecken.

weit wichtiger ist ein sicherheitsaspekt: die tretlagerhöhe eines upright-velos ist mehr oder weniger gegeben, denn die pedale brauchen einen gewissen abstand zum boden, probiert man es niedriger zu bauen, können die pedale beim kurvenfahren den boden touchieren und es gibt einen unfall. schon die normale tretlagerhöhe ist heikel: wenn man beim pedalieren zu nahe an den trottoir-rand kommt (oder gedrängt wird...), kann's auch ungemütlich werden. für den fahrer sind 2 masse wichtig: die optimale distanz zwischen sattel und pedal und die optimale distanz um mit den füssen sicher den boden zu erreichen und das velo im stehen zu balancieren. diese beiden masse stehen zueinander in konflikt - je steiler der sitzrohrwinkel, desto mehr. viele leute stellen den sattel deshalb so, dass sie gut den boden erreichen, weil sie sich dann zu recht sicherer fühlen. dann kann man aber nicht mehr richtig velo fahren und man macht sich durch fehlbelastungen die knie kaputt. die beiden grafiken stellen diese problematik optisch dar: zieht man bei einer herkömmlichen velogeometrie einen kreisbogen vom (virtuellen) drehpunkt des hüftgelenks durch den punkt, wo das gestreckte bein das pedal berührt, sieht man schnell, dass der kreisbogen nie wirklich in bodennähe kommt, das gestreckte bein erreicht ihn also nicht und man steht auf zehenspitzen.


beim tern gsd wurde mit 69° ein sitzrohrwinkel gewählt, der diesen konflikt stark entschärft. auch bei optimaler einstellung zum pedalieren bleibt der boden immer in reichweite. man muss sich - wenn man von einer herkömmlichen velogeometrie kommt - an einen leichten "schiebetritt" umgewöhnen. /p>

das tern gsd lässt sich also für die ganze familie optimal einstellen und immer auch sicher fahren, das ist enorm wichtig für die sicherheit: 2 kinder auf den rücksitzen hält man besser im gleichgewicht, wenn man mit dem ganzen fuss am boden das velo im stand balancieren kann als nur mit einer zehenspitze.



das velowerk hat beim designprozess des gsd um jedes grad des sitzrohrwinkels gekämpft...



immense ladekapazität


das gsd bietet lastvelo-qualitäten auf der grundfläche eines city-bikes - bis zu 180kg inklusive fahrer. zusätzlich zu den mitgelieferten cargo hold-taschen, die seitlich am gepäckträger hängen, kann es noch mit front- und heckträgern ausgerüstet werden, die exakt für euroboxen ausgelegt sind. ob familieneinkauf, wochenend-picknick oder sperrgut - das gsd schafft alles.