gute velos zu bauen ist eine kunst.

fuellstueckdas velo ist ein wunderwerk, mit dem du der evolution davonfährst: mit ein paar kilo materialeinsatz kommst du fast ohne energie um die ganze welt. je weniger material wir einsetzen, desto wichtiger werden wissen und erfahrung und erstklassige montagetechnik.

das bild zeigt das obere ende des werx-gabelschaftrohres.

ich habe im laufe meines velo-lebens immer wieder mal abgebrochene gabelschaftrohre an falsch konstruierten velos gesehen. meistens waren das horizontale brüche, dort, wo etwa ein gewinde innen oder aussen in so einem rohr aufhörte aber auch schlecht gebaute gabelschaftkronen die brachen.
wie kann man das verhindern, gerade bei den riesigen faltvelo-lenksäulen?
indem man das rohr nicht mit blödsinnigen konstruktionen schwächt, es nicht aus aluminium macht und es dort, wo es am meisten belastet wird - bei der klemmung der lenksäule - mit einem präzisen füllstück von innen stützt.
die zugkräfte für die lagervorspannung gehen auch nicht in eine primitive scharfkantige krallenmutter sondern zu einem hübschen soliden zuganker in der gabelschaftkrone, der auch gleich noch das schutzblech hält.
(wie diese teile genau ausehen, zeige ich hier natürlich nicht!)


schraubekrallenoch nie ein füllstück oder einen zuganker gesehen? gibt's halt nur bei velowerk-velos!
auf so eine idee kann nur kommen, wer wirklich gründlich über velo-sicherheit nachdenkt. buchhaltern oder velo-mode-fuzzies ist so etwas fremd.