das velowerk baut velos.

im velowerk ist immer velobau-saison, hier 4 werx, die gerade gebaut werden.

jeder rahmen wird individuell mit der besten verfügbaren pulverbeschichtung beschichtet und nach kundenwunsch mit handverlesenen bauteilen fertig gebaut. einen grossteil der arbeiten sieht man dem velo nicht an - etwa dass alle lagersitze sorgfältig plan gedreht werden und dass sogenannte "industrielager", die angeblich "auf lebenszeit gefettet" sind, demontiert und korrekt nachgefettet werden müssen, wenn sie länger halten sollen als 2 jahre. laufräder baue ich von hand, speichenbrüche hat's beim werx - und auch bei seinen vorgängern - nie gegeben.

die rohmaterialien dieser werx-baureihe gehen langsam zur neige, wer noch eins will, soll sich JETZT entscheiden, nachher kommt etwas anderes.

ich werde oft gefragt ob ich nicht eine filiale in XXXX hätte (für XXXX etwas beliebiges einsetzen). das velowerk ist ein einmann-betrieb mit sitz in schaffhausen, wer etwas will, muss sich schon hierher bemühen. es gibt hier ja sachen, die anderswo nicht so leicht  - oder gar nicht - erhältlich sind. wer vorbeikommen möchte, soll bitte einen termin mit mir abmachen, sonst besteht das risiko, dass ich halt schon von jemand anderem gebucht wurde und keine zeit habe.

 



das velowerk macht materialforschung.

innovation kommt oft als "riesensache" daher, hier möchte ich aber etwas ganz kleines vorstellen, es soll unser faltvelo-leben leichter und sicherer machen: eine rasterfeder für den sechskant-justier-bolzen der tern-hebelverschlüsse.

die vorspannung dieses bolzens muss sehr genau eingestellt und später auch zuverlässig gehalten werden. wenn er falsch eingestellt wird oder sich gar von selber verstellt, kann der verschluss mit fatalen folgen aufschnappen. bevor es diese rasterfeder gab, hoffte man, diesen bolzen mit mittelfestem loctite gegen verstellen sichern zu können was nur unzureichend gelang. zum einen verhindert die zähigkeit von loctite das einstellen von hand, zum anderen geht bei jedem bewegen etwas von der sicherung durch abbröseln verloren. nach längerer nutzungsdauer waren die faltgelenke in der regel zu lose und mussten nachgestellt werden. verstellt haben sie sich ganz langsam von selber weil jdes schliessen einen ganz kleinen impuls auf das gewinde gibt -einen impuls in richtung "offen".

so etwas lässt das velowerk natürlich nicht ruhig schlafen und eines nachts war es dann so weit: die idee mit der rasterfeder war da!

jetzt lässt sich die vorspannung des verschlusses ganz leicht mit der hand einstellen, jede drehung des sechskants macht "klick". ich empfehle, den sechskant jeweils nur um einen klick zu verstellen und dann wieder die vorspannung des hebels zu prüfen - gut ist's, wenn du etwas kraft brauchst um auf und zu zu machen -zu locker ist's, wenn's mit einem finger auf und zu geht - zu fest ist's, wenn du beide hände brauchst und einen roten kopf kriegst. von selber verstellen kann sich diese konstruktion auch nicht mehr, die parasitären drehmomente sind schwächer als der haltewiderstand der feder.

diese feder wird nach und nach bei allen tern-hebelverschlüssen eingeführt, leider lässt sie sich nicht bei alten hebeln nachrüsten. selbstverständlich ist diese konstruktion us-patentiert. solche art von innovation ist nur möglich, wenn man seine produkte genau kennt und sie auch ständig hinterfragt. entwicklung

das erste velo, das mit dieser feder im vorbaugelenk geliefert wird, ist das tern cargo node es ist ein ausgewachsenes lastvelo zum falten. entstanden in zusammenarbeit mit xtracycle, dem us pionier bei longtail-cargobikes, ist es ein echter quantensprung in punkto handlichkeit. im handumdrehen gefaltet passt es perfekt in den oft beengten urbanen lebensraum vieler menschen. selbst in bus und bahn und sogar in einen lift – denn der allersicherste parkplatz ist in der wohnung! der einstellbare andros vorbau lässt sich einfach anpassen, nabendynamo und ein 150 lumen frontlicht machen nachtfahrten sicher. das breite übersetzungsspektrum sorgt für genügend kletter- und zuladungsreserven und der doppelständer für einen stabilen stand beim be- und ent- laden. das cargo node wiegt 24,5 kg und hat ein zulässiges gesamtgewicht von 160 kg. dieses lastvelo passt perfekt zum modernen urbanen lifestyle.



das velowerk verkauft auch "velos ab der stange".

nicht irgendwelche natürlich, davon gibt's eh schon viel zu viele und das ist auch langweilig, ein velo muss schon was besonderes an sich haben, bis es den weg ins velowerk-sortiment schafft!

dieses hier - zum beispiel - das velowerk gewinnt damit- zusammen mit tern - einen taiwan excellence award!

"The Verge Tour redefines what touring bikes are capable of. Designed in partnership with velowerk of Switzerland, the Verge Tour combines the riding position, cargo capacity, and serviceability of a long haul tourer, with amazing portability. The heart of any bike is the frame, and every detail of the Verge Tour’s frame has been optimized for touring. Starting with hydroformed aluminum tubing and a patented forged handle post, the Tour is incredibly stiff and responsive. For extra heel clearance and comfort the Tour is engineered with longer seat-stays, and for cargo-carrying, all the required front and rear eyelets. The bike is spec’d with a custom chromoly fork up front, for strength and vibration-dampening, and an eccentric bottom bracket—a rarity in the industry—so riders can seamlessly switch to an internal gear system.
Bike tourists need resilience and self-sufficiency, and the Verge Tour delivers. With integrated lighting, and a full-sized bike pump concealed in the seatpost, the bike is built for self-supported travel. The bike comes stock with full front and rear racks, solid disc brakes and ultra-wide 27-speed gearing. It’s extra-comfortable too, thanks to Schwalbe Big Apple 55 mm tires, an adjustable stem, and ergonomic bike-grips.
Best of all, the Verge Tour folds down for easy transportation, which means more exciting adventure. It’s a bike designed for weekend riders—who get out to the country by train—or for global explorers, riding around the world with the peace of mind that in a tight situation they can put their touring rig on a bus.".preis chf. 2'200.-

hier geht's zu einem ausführlichen erfahrungsbericht

das verge tour hat den gleichen rahmen wie das werx ,ist aber mit günstigeren komponenten fabrikmontiert. es ist im velowerk bereit zur probefahrt.



 die aktuelle tern-preisliste


diese "velos ab der stange" sind im velowerk erhältlich:


das velowerk optimiert velo- sicherheit und -komfort.

über füllstücke redet die veloindustrie nicht, weil es billiger ist, sie einfach wegzulassen. trotzdem werden dort wo es nötig ist, im velowerk welche hergestellt und auch eingesetzt eingesetzt. etwa zwischen lenker und hörnchen: ein typischer alu-lenker hat gerade mal eine wandstärke von 1.4 mm (was für den normalbetrieb reicht) wenn man aber ein 170 mm langes hörnchen mit einer klemmenbreite von 10.5 mm draufschraubt, reicht das überhaupt nicht: der lenker wird durch die klemmung deformiert und kann entlang der klemmkante abbrechen. ein eingesetztes, präzise auf den lenker-innendurchmesser gefertigtes füllstück verhindert wirksam diese deformation und verteilt die kräfte gleichmässig im alu-rohr. aus sicherheitsgründen muss das füllstück länger sein als die klemmung.

ein m 5-innengewinde im füllstück ermöglicht zudem die elegante montage eines rückspiegels.

die montage dieses carbon-lenkerhörnchens ist ein typisches velowerk-bravourstück:
mit dem füllstück wird die bruch-sicherheit verbessert, das carbonhörnchen verbessert den handkomfort, weil es materialbedingt keine "kältebrücke" ist. das füllstück hat ein m5-innengewinde, an dem sich endlich würdevoll und stabil ein rückspiegel anbringen lässt - für bessere verkehrssicherheit.


auch im gabelschaftrohr des werx ist ein spezial-füllstück mit randomisierter unterkante eingesetzt, das dessen deformation verhindert.

vielleicht braucht es sowas gar nicht? das glaubt die velo-industrie! das velowerk hingegen sieht handlungsbedarf. wenn eine klemmung knapp dimensioniert ist - wie beim lenkerhörnchen - oder wenn ein riesiger hebel wirkt - wie die lenksäule des werx auf's gabelschaftrohr - und tut etwas! selbstverständlich gibt's solche füllstücke vom velowerk nicht per postversand oder als nachrüstteil sondern nur zusammen mit einem velowerk-velo!



die velowerk-kunden

werx-fahrerinnen und fahrer kommen erstaunlich oft auf die idee "extremtouren" zu machen.

schon von der ersten probefahrt kommen sie meistens strahlend zurück und berichten von einem ungemein komfortablen und sicheren fahrgefühl und sie rühmen die berggängigkeit. das weckt bei vielen die lust nach mehr:ein fahrbericht aus den bergen

sie fahren raue bergtouren mit tragestrecken und viel schotter und geröll oder sie gehen gleich auf weltreise. im kopf sind das wirklich extremtouren, für ein velo aus dem velowerk aber nicht. die werden aus prinzip so gebaut, dass sie so etwas aushalten. wer ständig in den bergen unterwegs ist, braucht vielleicht etwas mehr bremsbeläge und ketten, die "tragenden" strukturen aber bleiben ganz. die werden seit jeher vom velowerk für solche einsätze ausgelegt und natürlich ständig getestet.

keine angst vor"kleinen rädern"
in den köpfen hält sich hartnäckig die vorstellung, kleine räder seien "schwächer" als grosse. stimmt so nicht: stark ist ein rad dann, wenn es die felge fest und ohne zu schwabbeln zwischen den beiden nabenflanschen führt, das geht wesentlich einfacher, wenn der abstand zwischen nabe und felge kleiner ist. dadurch werden die anlenkwinkel der speichen stumpfer und damit stabiler. kombiniert mit breiten reifen fährt so ein rad auch im gelände ganz gut. man muss halt lernen, den ganz grossen löchern etwas auszuweichen. ein weiterer vorteil kleiner räder ist der tiefe ladepunkt: das velo lässt sich leichter und höher beladen (wenn nötig). je tiefer packtaschen am velo hängen, desto weniger wackelig wird die fuhre. velos mit kleinen rädern baut man am besten mit scheibenbremsen, dann entfällt auch der felgenverschleiss und das abwärmeproblem.
"mit kleinen rädern muss ich trampeln wie ein irrer, dass ich überhaupt vom fleck komme!"
stimmt so auch nur, wenn der konstrukteur nicht auf die entfaltungstabelle des velos geachtet hat. schon in der planungsphase eines velowerk-velos wird sehr sorgfältig abgeklärt, wie damit gefahren werden soll. dabei ist es vor allem wichtig, das velo so zu bauen, dass immer nur die "puste" der limitierende faktor beim aufwärtsfahren ist (auch stundenlang mit gepäck) und nicht schmerzen. wenn ein velo weh tut ist was falsch! den schmerz kann man nicht wegtrainieren, der wird mit der zeit immer schlimmer und eventuell chronisch, "puste" hingegen entwickelt sich, je mehr wir sie brauchen - und - oh wunder: der speck schmilzt dahin!
das geht natürlich nur mit soliden getrieben wie rohloff oder pinion.



das erste mal im velowerk.

wenn du das erste mal ins velowerk kommst, wunderst du dich vielleicht, dass da nicht - wie anderswo - reihenweise verkaufsfertige velos stehen. verkaufsfertige velos sind erstarrtes kapital, das der ladeninhaber möglichst schnell wieder zurück haben will. deshalb werden solche velos so gebaut, dass sie "irgendwie" schon passen und bei der ersten probefahrt nicht sofort weh tun. für leute die wirklich ernsthaft velofahren wollen sind solche velos nicht gut genug. etwa die hälfte der velos im verkehrsstrom sind so schlecht an ihre fahrerInnen angepasst, dass mir diese leute wirklich leid tun. oft stimmt die cockpitlänge nicht und das entfaltungsspektrum der schaltung liegt falsch. meistens fehlen echte berggänge. wer ein velowerk-velo will, bekommt es auf der selbst entwickelten messmaschine gut angepasst und das getriebe wird auch genau nach den bedürfnissen gebaut, haptische bauteile wie sattel, lenker, handgriffe und pedale werden sorgfältig ausgewählt.

l o n g l i f e - velos
faltvelos
die faltvelo eigenentwicklung werx
liegevelos
trikes
fatbikes

sehr viel herzblut fliesst in mein faltveloprojekt werx. beim start im jahr 2002 hatte ich den anspruch, ein faltvelo zu bauen, das besser ist, als die anderen, die damals auf dem markt waren. dass das viel mehr ist als bloss ein velo zum falten, habe ich erst mit der zeit gemerkt. geprägt von den schlechten erfahrungen mit den konkurrenzprodukten hatte ich zunächst dem formfaktor "20-zoll-faltvelo" nicht allzuviel zugetraut - "nur ein faltvelo" halt! erst mit der zeit habe ich gemerkt, was das alles kann:



das velowerk mag keinen beschiss!

das bild zeigt eine schale des tretlagers BB-SM52 von shimano. eigentlich ist es eine gute konstruktion. sie lassen aber dort, wo's wirklich drauf an kommt, einen wichtigen teil lagerfett weg - dafür tun sie dort, wo man's sieht, schönes "neon-fett" hin, das da aber gar nicht viel nützt. wichtig wäre, dass das eigentliche lager -dort wo die stahlkugeln laufen - RANDVOLL mit fett gefüllt ist, nur das verhindert wirksam rostfrass."DO NOT DISASSEMBLE" schreiben sie drauf, klar: sie haben was zu verstecken! das macht im übrigen nicht nur shimano so, es ist gängige praxis in der velobranche und heisst "geplante obsoleszenz".
wenn so ein teil mal im umlauf ist, wird es kaum jemand öffnen und nachträglich korrekt fetten - keine velofabrik, kein velohändler niemand! es hält so ungefähr 2 winter, übersteht also gerade mal die garantiezeit und geht auf elende, würdelose art kaputt mit knirschen des lagers und wackeln der pedale! dann soll wohl überall wieder die kasse klingeln - am besten gleich mit einem neuem velo.
die stärkste treibende kraft hinter dem verfall der veloqualität ist die "billig-sucht": wenn die kundschaft (damit ist nicht nur die private schnäppchenjäger-kundschaft gemeint, auch die einkäufer der montagebetriebe) immer alles dort kauft, wo's am billigsten ist, und damit permanenten preisdruck erzeugt, findet die zuliefer-industrie halt wege, ihre produkte gleich mehrfach zu verkaufen. das BB-SM52 könnte - mit ein bisschen mehr fett - locker 10 jahre halten, weil die kundschaft nicht bereit ist, einen angemessenen preis dafür zu bezahlen, kriegt sie's in dieser zeitspanne halt einfach 5 mal verkauft. das ist eine gross- und klein- kapitalistische sauerei zu lasten der umwelt!
wenn du genug von diesen beschiss-zyklen hast, wenn für dich velofahren ein wichtiger teil deines lebens ist, komm ins velowerk, lass dir ein gut angepasstes velo bauen. da werden alle bauteile auf maximale haltbarkeit optimiert und du hast ein velo jenseits der mode - vielleicht wirst du - wenn du's schön pflegst, was auch dazu gehört, in 10 jahren gefragt, ob das neu sei und wo es die zu kaufen gebe. (ich höre das sehr oft von meinen kundinnen und kunden.)


das BB-SM52 von shimano kostet in dere schweiz für den endkunden CHF. 19.50, das hier abgebildete tretlager von chris king kostet CHF. 179.-. ein wahnsinns-preisunterschied, möchte man meinen, ein preis, der die firma eigentlich sofort vom markt fegen müsste. das ist aber nicht passiert, die firma existiert schon lange, produziert im hochpreisland usa und hat ihre produktepolitik nie geändert, warum?

diese firma bescheisst uns (und sich selber ) nicht, baut kompromisslose qualität und verlangt einen ordentlichen preis dafür und unter dem strich ist dieses lager sogar billiger als das von shimano! 

weiter so chris king!

es gibt auch noch weitere hersteller, die sich ähnlich verhalten und deren bauteile oft vom velowerk verbaut werden, unverzichtbar im longlife-velo:



die velowerk-preispolitik bei velos aus der schweiz und bei eu-import-velos:
stell dir deine wunsch-velokonfiguration anhand einer AKTUELLEN schweizer- oder eu -hersteller-endverbraucher-preisliste zusammen und lass dir den end-verkaufspreis angeben.
wenn du dieses velo so im velowerk bestellst, zahlst du beim velo aus der schweiz den schweizer listenpreis. beim velo aus der eu wird dessen preis in schweizer franken umgerechnet zum jeweils aktuellen devisenkurs.
das velowerk übernimmt die logistik und die verzollung für dich kostenlos. dein hauptvorteil: so bekommst du vor ort service und garantieleistungen - andernfalls leider nicht.
probefahren und beratung sind neu depotpflichtig: vor einem velowerk-beratungs- oder probefahrt-termin sind chf 200 in bar zu hinterlegen. wer nachher ein velo unter chf. 3'000.- bestellt, bekommt seine chf 200 zurück. wer ein velo über chf. 3'000.- bestellt, bekommt sogar chf. 300.- zurück.
wer kein velo bestellt, deckt damit meine unkosten. ich muss das leider einführen wegen des drastisch überhand nehmenden beratungs-tourismus. das velowerk ist wohl der einzige laden, der seine kundschaft für's probefahren auch noch mit chf. 100.- bezahlt... übrigens: unter chf. 3'000.- gibt's eher sachen, für die sich eine spezielle probefahrt gar nicht lohnt, solche sachen kaufst du besser bei deinem lokalen händler.